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Dortmunder Regelungstechnische Kolloquien 2006

1. Kolloquium: Donnerstag 18. Mai 2006, 15:00 - 16:00 Uhr

Auto_klein_2006-05-18Dipl.-Ing. Dipl. Wirtsch.-Ing. Matthias Thiemann, Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt

Regelungstechnik in der Anwendung - Anwendungen und Kundennutzen

Im globalen Markt der Automobilindustrie sind die Themen Kundennutzen, Differenzierung und Optimierung die heutigen Treiber. Gleichzeitig ist das Ziel gesetzt, Sicherheit, Komfort und Emissionswerte stetig zu verbessern. Um diesen Herausforderungen entgegenzutreten, werden eine Vielzahl von Steuerungen und Regelungen im Fahrzeug implementiert, die über die Jahre zu einem rasanten Anstieg des Anteils von Elektronik und Software geführt haben.

Der Vortrag zeigt regelungstechnische Anwendungen an Beispielen von Produkten der Hella KGaA mit besonderem Fokus auf Integration und Implementierung dieser Systeme.

2. Kolloquium: Donnerstag 1. Juni 2006, 15:00 - 16:00 Uhr

Motor_150Dr.-Ing. Andreas Michalske, Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Der Beitrag elektronischer Regelungen zur Emissionsreduzierung von Dieselmotoren

Der Dieselmotor hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen, die wesentlich durch die im Kraftfahrzeug eingesetzte Elektronik geprägt wurde. Die elektronisch gesteuerte Direkteinspritzung, die geregelte Abgasrückführung und der Einsatz geregelter VTG-Lader haben Verbrauch, Dynamik und Emissionen moderner Dieselmotoren entscheidend verbessert. Zunehmende Leistungsfähigkeit und Funktionalität des Motorsteuergeräts sind dafür eine Voraussetzung. Es ist heute möglich, eine Vielzahl von Sensorwerten einzulesen, in Echtzeit auszuwerten und die vorhandenen Aktoren so anzusteuern, dass ein optimaler Motorbetrieb auch bei wechselnden Umgebungsbedingungen gewährleistet ist. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Reduktion von Toleranzeinflüssen mittels elektronischer Steuerungen und Regelungen.

3. Kolloquium: Donnerstag 29. Juni 2006, 15:00 - 16:00 Uhr

Klima4_105Dr.-Ing. Ralph Trapp, Behr Hella Thermocontrol GmbH, Lippstadt

Trends in der Innenraumklimatisierung aus regelungstechnischer Sicht

Moderne vollautomatische Klimaanlagen sind insbesondere bei Fahrzeugen höherer Kategorien komplexe Systeme mit einer Vielzahl an teilweise intelligenten Aktoren und Sensoren. Um mittels der Klimakomponenten (Kältekreis, Wärmeübertrager, Luftklappenstellmotoren, Sensoren zur Zustandsgrößenerfassung usw.) ein gewünschtes Innenraumklima im Kraftfahrzeug zu schaffen, sind aufwendige Steuer- und Regelungsstrategien erforderlich. Diese Aufgabe übernimmt das elektronische Klimasteuergerät, welches alle Steuer- und Regelungsstrategien in Form von Softwareprogrammen in sich vereint. Der Trend in der Entwicklung zukünftiger Klimatisierungsstrategien geht nach wie vor zu immer aufwendigeren Systemen. Beispielsweise sind mehrzonige Klimasysteme, d.h. Fahrer und Beifahrer können separat ihr Wunschklima einstellen, ebenso wie die automatische Kompensation der Solareinstrahlung bereits selbst bei Mittelklassefahrzeugen momentaner Stand der Technik. Bedingt durch den Wunsch zu zunehmender Individualisierung werden zukünftige Klimasysteme vermehrt Regelstrategien beinhalten, die es jedem Fahrgast erlauben, nicht nur seine eigene Wunschtemperatur, sondern auch die Art und Weise, wie sein Sitzplatz klimatisiert wird, ob z.B. aggressiv oder moderat, einzustellen.

Herausforderungen bei der Auslegung der Regelungen sowie bei der Streckenmodellierung sind die gegenseitige Beeinflussung der Klimazonen sowie der permanente Preisdruck, durch den vermehrt die notwendigen Sensoren durch Simulationsmodelle ersetzt werden.

Weitere Trends werden durch den Gesetzgeber initiiert, der bis zum Jahre 2011 die bisher verwendeten Kältemittel aus Gründen des Umweltschutzes verbieten will. Hierdurch entsteht ein Bedarf an neuen Kältemitteln wie z.B. Kohlendioxyd (R744) und neuer Kältekreiskomponenten, die ihrerseits wiederum spezieller Regelalgorithmen bedürfen.

4. Kolloquium: Donnerstag 13. Juli 2006, 15:00 - 16:00 Uhr

ZF_2Dr.-Ing. Gerald Karch, ZF-Lenksysteme GmbH, Schwäbisch Gmünd

Mechatronische Lenksysteme

Mit der Entwicklung von Fahrzeugen ist die Entwicklung von Lenksystemen in natürlicher Weise eng verbunden. So hat die Lenkung alle Entwicklungsschritte mitgemacht, wie sie bei Fahrzeugsystemen zu beobachten sind. Vom rein mechanischen System über hydraulische Systeme bis hin zu elektrischen Lenksystemen verläuft diese Entwicklung. Der Integrationsgrad wächst dabei, und mit steigenden funktionalen Anforderungen, die über elektronische Steuerungen realisiert werden, entstehen mechatronische Systeme. Die Entwicklung von Lenksystemen zeigt auch für die Zukunft hohe Potenziale. Im Verbund mit anderen Fahrzeugelektroniken entstehen sowohl im Bereich der Fahrerassistenz als auch in der aktiven Sicherheit hohe Wachstumschancen.

 



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Kontakt

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Dr. h.c. Torsten Bertram
Lehrstuhlleitung
Tel.: 0231 755-2760