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8. Dortmunder AutoTag

Die Bildergalerie zeigt Impressionen vom Autotag.

 

8. Dortmunder Autotag - Weniger Unfälle und weniger Staus

Der 8. DortmunderAutoTag, der am Donnerstag (26. September) vom Lehrstuhl für Regelungssystemtechnik gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund und dem AutoCluster NRW veranstaltet wurde, gewährte einen Blick in die Zukunft des Autofahrens. Die Zeichen stehen eindeutig auf „Computer am Lenkrad, Brems- und Fahrpedal“, denn etwa 75 Prozent aller Unfälle gehen auf menschliches Versagen zurück. Die Autos steuern sich somit selbst in eine sichere Zukunft.

Titelbild grossAuf dem Weg zum autonomen Fahren werden von der Wirtschaft konkret bis zum Jahr 2016 die Teilautomatisierung, bis 2020 die Hochautomatisierung und bis 2025 die Vollautomatisierung angekündigt. Welche Funktionen hier die Fahrerin und den Fahrer unterstützen, kann mit Expertinnen und Experten der Automobilindustrie und Forschung diskutiert werden.

Die 65. Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt hat in den beiden letzten Wochen gezeigt, wohin die Reise im Automobilgeschäft geht. Große Aufmerksamkeit finden einerseits die Automatisierung der Fahraufgabe, also die Unterstützung der Fahrerin und des Fahrers durch mechatronische Systeme, und andererseits die Elektrifizierung des Antriebsstrangs sowie der Leichtbau.„Computer am Steuer“ ist keine Utopie mehr. Die Unfallstatistiken belegen es, wenn der Computer das Auto fahren würde, dann wäre das Autofahren viel sicherer, da der Mensch beziehungsweise das menschliche Versagen für etwa 75 Prozent aller Unfälle verantwortlich zeichnet. Der „Computer am Steuer“ fährt umsichtiger und infolgedessen auch sicherer und ressourcenschonender. Der „Computer am Steuer“ fährt ebenso vorausschauender, auch dank seiner umfangreichen Umfeld-Sensorik und den Möglichkeiten zur Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmern. Der Grad der Automatisierung der Fahraufgabe gibt an, ob eine Systemüberwachung durch die Fahrerin und den Fahrer erforderlich ist und ob die Person am Steuer jederzeit (Teilautomatisierung), mit Vorlauf (Hochautomatisierung) oder gar nicht in der Lage (Vollautomatisierung) sein muss, die Fahraufgabe zu übernehmen.

Prof. T. BertramDie einzelnen Fahrversuche der Automobilhersteller und Zulieferer zeigen bereits heute, was beim autonomen Fahren möglich ist. Nun ist es daran diese Systeme in Serie zu bringen und damit einem breiten Nutzerkreis zugänglich zu machen. Die Automatisierung der Fahraufgabe stellt weiterhin hohe Anforderungen an die Entwicklung und erfordert umfangreiche interdisziplinäre Forschungsarbeiten.Der zweite Schwerpunkt des 8. DortmunderAutoTages ist wie auf der IAA die Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Die Politik glaubt weiterhin an den Siegeszug der Elektromobilität und fordert nachdrücklich eine Millionen Elektrofahrzeuge im Jahr 2020 in Deutschland auf den öffentlichen Straßen. Die Wirtschaft hat eine Vielzahl an Hybrid- und Elektroautos auf der IAA vorgestellt; so sollen bis Ende 2014 16 neue Modelle aus deutscher Produktion bei den Händlern stehen.

 

Herr SchreiberErnüchternd sind derzeit aber die Reaktionen der Verbraucher: Im Monat August wurden in Deutschland insgesamt rund 214.000 Neuwagen zugelassen, darunter waren nur 435 Elektroautos. Was hält die Verbraucher noch zurück?Untersuchungen zeigen, dass Elektrofahrzeuge wirtschaftlicher als konventionelle Fahrzeuge sind, wenn sie viel gefahren werden, denn nur dann können die höheren Anschaffungskosten über die günstigeren Verbrauchs- und Wartungskosten eingefahren werden. Die Akzeptanz der Verbraucher hängt auch von der durch den Akku begrenzten Reichweite ab. An diesen Punkten setzen die Fragen sowie Lösungsansätze der anwendungsorientierten Forschung und der Industrie an.

 

Neben der Optimierung des elektrischen Antriebsstrangs auch mit Unterstützung von Fahrerassistenzsystemen sowie der Energierück-gewinnung über Rekuperation beim Verzögern des Fahrzeugs stehen Aufgaben zu konsequenten Leichtbaukonstruktionen auf der Agenda. Alle diese Themen sind nicht nur auf Verkehrsmittel mit elektrischem Antriebsstrang fokussiert, denn zur Steigerung der Sicherheit und zur Reduktion der Emissionen können zahlreiche Konzepte auch auf Fahrzeuge mit Mischformen für den Antrieb (Hybride) übertragen werden.

 

AuditoriumDer DortmunderAutoTag leistet zum achten Mal Beiträge zur Beantwortung der komplexen übergreifenden Fragen zur technischen Ausgestaltung der individuellen Verkehrsmittel in den Verkehrskonzepten der Zukunft, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und um die mit der Mobilität verbundenen Emissionen aufgrund des Ressourcenverbrauchs zu reduzieren. Fachvorträge aus der Automobilindustrie (BMW AG, Volkswagen AG), der Zulieferindustrie (AVL List GmbH, Behr-Hella Thermocontrol GmbH, Business Development Hubject GmbH - Joint Venture der BMW Group, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens -, Continental Teves AG & Co. oHG, EMC Test NRW GmbH, Schaeffler Engineering GmbH, SGS-TÜV Saar GmbH), Exponate und Posterpräsentationen dienen neben der Fachausstellung als Anregung für weitere Entwicklungs- und Forschungsarbeiten.

PosterschauDie Elektrotechnik und Informationstechnik agieren als Schlüsseltechnologien und führen zu einem Wandel bei der Entwicklung der zukünftigen Mobilität, die durch die Fahrerassistenzsysteme und Elektrofahrzeuge entscheidend geprägt ist. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dortmund sind im Rahmen zahlreicher Kooperationsprojekte mit Automobilherstellern sowie Zulieferern und öffentlich geförderten Projekten an wesentlichen Fragestellungen der zukünftigen Mobilität sowohl im Bereich der grundlagenorientierten als auch anwendungsausgerichteten Forschung beteiligt. In der Fachausstellung können sich die Gäste des DortmunderAutoTages über folgende Organisationen, Unternehmen, und deren Produkte in den Fachgebieten informieren: NRW Kompetenzzentrum für interoperable Elektromobilität, Infrastruktur und Netze, AutoCluster.NRW, EM Test GmbH, EMC Test NRW GmbH, Franz Rüschkamp GmbH & Co. KG, Schaeffler Engineering GmbH, Teseq GmbH, Toellner Electronic.

 

 

Fachausstellungen 

 

 

Übersicht

 

Veranstaltungsort und Anfahrt

IHK Gebäude

Industrie- und Handelskammer zu Dortmund
Großer Saal
Märkische Straße 120
44141 Dortmund

 

Anreise per PKW:

PKW-Fahrern wird als Parkmöglichkeit die Tiefgarage der IHK, Einfahrt Petrystraße, empfohlen. Eine begrenzte Anzahl an Stellplätzen befindet sich auch im Hof der IHK. Sollten diese belegt sein, so stehen in den umliegenden Straßen, insbesondere im Bereich der Karl-Marx-Straße, eine Reihe von Parkplätzen zur Verfügung.

Anreise per Bahn:

Vom Hauptbahnhof Dortmund: Stadtbahn U41 und U47 (Richtung Hörde und Aplerbeck) zur Haltestelle Märkische Straße. Man benötigt für diese Strecke einen Fahrausweis der Preisstufe A, der an den Automaten des Verkehrs-verbundes Rhein Ruhr (VRR) gelöst wird. Dieser ist vor Fahrtantritt zu entwerten. Von der Haltestelle Märkische Straße bis zur IHK sind es noch zwei Minuten Fußweg.

Anreise per Flugzeug:

Den Flughafen Dortmund erreicht man von vielen europäischen Metropolen aus. Er befindet sich im Osten Dortmunds. Von dort sind es zur IHK rund 10 km. Taxen stehen am Flugplatz ausreichend zur Verfügung.

Plan_IHK



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Kontakt

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Dr. h.c. Torsten Bertram
Lehrstuhlleitung
Tel.: 0231 755-2760

 

Organisation

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die

 

Assistentin der Lehrstuhlleitung

Mareike Leber
Tel.: 0231 755-2761