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Girls'Day2012 in der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

GirlsDay

 

Girls'Day12: Robo-Lab - Ein Roboter kratzt die Kurve

Gleich zweimal öffnete der Lehrstuhl für Regelungssystemtechnik beim diesjährigen Girls'Day seine Türen um Schülerinnen die Eroberung des Mars zu ermöglichen. Für jeweils zwei Stunden tauchten 10 Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren ein in die regelungstechnische Welt von Ingenieurinnen  und erlebten hautnah viele spannende Themen aus den Bereichen Fahrzeugtechnik und Robotik. Im Vordergrund die Frage: Was macht eine Ingenieurin eigentlich? Eine kurze Einführung gab einen globaleren Einblick ins Feld der universitären Lehre und das Berufbild von Ingenieuren. Die dabei konkretisierte beispielhafte Ingenieursaufgabe sollte dann auch direkt mit vorgebauten Legoroboter gelöst werden. Diese sollten einer schwarzen Linie in einer vorgegebenen Marslandschaft folgen können. Also ran an die Tastatur und schnell ausprobiert wie man mit selbst erarbeiteten Programmierungen Intelligenz in den Roboter hinein bekommt.

 Ein Roboter navigiert entlaang einer schwarzen Linie

Zunächst schnell herausgefunden, wie die verbauten Lichtsensoren angesprochen werden. Welche Informationen liefern diese für "schwarz", "weiß" und "rot" ?  Und wie steuert man die Motoren an? Letztendlich besteht dann die Aufgabe darin, die gemessene Information der gemessenen Farbe in regelungstechnische Maßnahmen richtiger Navigationsbewegungen umzusetzen. Mit Ehrgeiz und Spannung wurden viele Versuche real getestet und irgendwann hatte es auch jede Gruppe wirklich geschafft. Und das ganz ohne vorherige Programmiererfahrung hier umgesetzt in C-ähnlichem Code.   So hatten die Schülerinnen kurzerhand bei der Lösung der eigentlichen Ingeniersaufgabe auch noch lernen müssen, wie Programmstrukturen zur Informationsgewinnung, Datenverarbeitung und Ansteuerung der Aktoren implementiert werden.

 

Regelungstechnik im Auto -  Ein automatisch einparkender Lego-Ferrari, aber kann man das nicht selber besser?

manuelles Einparken eines LegoautosEin Lego-Auto mit Sensoren, Motoren und einem "Gehirn" sowie ein Laptop mit einer Bedienoberfläche für das Fahrzeug konnten sich dem interessiertem Ansturm kaum erwehren. Das von Studenten des Lehrstuhls für Regelungssystemtechnik entwickelte Fahrzeug fährt fernbedient auf dem Boden, ähnlich den Robotern, die die Kurve kratzen. Mit verbauten Ultraschallsensoren werden zur Fahrtrichung seitlich Tiefenmessungen vorgenommen. In Kenntnis der ermittelten Tiefenwerte während der Fortbewegung wird automatisch eine ausreichend große Parklücke detektiert, gestoppt und ein automatischer Einparkvorgang gestartet. Das funktioniert sicher und sehr schnell. Wie sieht das im Vergleich zu einem Fahrer aus? Da alle Teilnehmerinnen des Girls'Day12 altersbedingt keine nennenswerten "Lenkerfahrungen" vorweisen konnten, war die gegebene Gelegenheit mit Lenkrad und Gaspedal einer Spielekonsole  den Lego-Ferrari einzuparken gern willkommen.   

 

Mobiler Roboter RolF - Kleiner Fernsehstar zum Anfassen  

GruppenfotoSie kannten ihn aus dem Fernsehen, unseren Rollenden Freund RolF aus dem Bereich der Servicerobotik, der völlig autonom durch die Gänge des Lehrstuhls rollt. Wie schafft er das, ohne schwarze Linien auf dem Boden, oder wird der vielleicht ferngesteuert?

Über den Flur steuerte RolF zügig in den Arbeitsraum des Lehrstuhls, um sich den Mädchen zu präsentieren. Schon während seiner Flurfahrt konnte man durch eine Bildübertragung über den Beamer sehen, wie RolF seine Umwelt irgendwie seltsam verzerrt wahrnimmt. Vor Ort angekommen, wurde RolF entsprechend ausgiebig untersucht. So also kann ein Auge mehr sehen als zwei Augen des Menschen. Auch wenn es gewöhnungsbedürftig verzerrt aussieht, die Rundumsicht von RolF ermöglicht klasse Gruppenfotos, wenn auch nur im Knien!!!

manuelles Einparken eines Legoautos

 

 



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